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Best of Notion

Hol dir mei­ne kosten­lo­sen Noti­on Res­sour­cen, wie den Noti­on Mini-Kurs, Noti­on Anlei­tun­gen, Vor­la­gen, Tricks zum Schnel­ler­wer­den sowie Tool-Tipps.

Was ist Notion?

Noti­on Basics. Lese­dau­er: 20 min.

In die­sem Arti­kel erläu­tern wir was die Noti­on Soft­ware ist, nach­dem du viel­leicht nach Noti­on was ist das gesucht hast. Wir erläu­tern was mit der Noti­on App errei­chen kann sowie was sei­ne Vor- und Nach­tei­le sind. Durch­ge­hend fin­dest du im Arti­kel Links auf wei­ter­füh­ren­de ver­tie­fen­de Themen.

Noti­on ist der digi­ta­le Raum wo sich Den­ken, Inhal­te erstel­len und Pla­nen zusam­men­füh­ren las­sen. Egal ob für’s Busi­ness oder als Pri­vat­an­wen­der – du kannst meh­re­re App und ein Gross­teil dei­ner Doku­men­ten­ab­la­ge in Noti­on vereinen.

Was ist Notion

Bild­quel­len: Foto­graf Valen­tin Sal­ja auf Uns­plash und direkt von Noti­on.

Was ist Notion?

Noti­on bezeich­net sich als All-in-One Pro­duk­ti­vi­täts­tool und der Tages­An­zei­ger als Alleskönner-App für Informations-Schwerarbeiter (Abo-Artikel).

Es ist eine Cloud-basierte Anwen­dung mit der man sich sei­ne eig­nen Arbeits­pro­zes­se abbil­den kann.

Du kannst dei­nen Set­up selbst ent­wickeln, mit einer Vor­la­ge star­ten oder mit einer Noti­on Bera­tung schnel­ler durchstarten.

Mehr als …

Wir gehen aller­dings wei­ter, als nur von einem Pro­duk­ti­vi­täts­tool oder Notizen-App zu sprechen.

Die Noti­on Soft­ware ist eine Appli­ka­ti­on wo Arbeits­funk­tio­nen (Auf­ga­ben­ver­wal­tung, Pro­jekt­ar­beit, Fir­men­ent­wick­lung, Ideen, etc.) mit dei­nen Pro­zes­sen zusam­men­ge­führt und/oder in einer Appli­ka­ti­on orga­ni­siert werden.

Durch die Zen­tra­li­sie­rung und mass­ge­schnei­der­te Pro­zes­se gewinnt man Zeit, redu­ziert die Daten­su­che­rei mas­siv, eli­mi­niert das ewi­ge Kontext-Switchen (kein Ver­lust von kogni­ti­ver Rechen­lei­stung) zwi­schen meh­re­ren Appli­ka­tio­nen und kann meh­re­re Anwen­dun­gen einsparen.

Es kehrt, rich­tig auf­ge­setzt, Ruhe und Über­sicht­lich­keit ein.

War­um Noti­on so viel Begei­ste­rung auslöst

Sei­ne Fle­xi­bi­li­tät und dass man sich ein höchst per­sön­li­ches System bau­en kann, lässt vie­le Noti­on Anwen­der über ihr Set­up schwär­men. Ich den­ke, dass dadurch die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Pro­dukt so stark steigt, weil Anwen­der unab­hän­gig und sehr per­sön­lich auf sich schnei­dern können.

Was ich dar­an so toll fin­de ist, dass der Inhalt der Noti­on App mit­wach­sen kann. Mit mehr Mit­ar­bei­ten­den, aber auch mit neu­en Bedürfnissen.

Sind die Daten sau­ber struk­tu­riert ange­legt, steht der Ska­lie­rung prak­tisch nichts mehr im Wege.

Noti­on funk­tio­niert wie …

  • ein Lego-Baukasten
  • eine rie­si­ge Post-it-Wand
  • ein drei­di­men­sio­na­les Puzzle
  • Mine­craft – ein System, das einem das Erschaf­fen von Struk­tu­ren ermöglicht
  • Tetris – man fügt die Bau­stei­ne selbst zusammen

Kurz­vor­stel­lung von Noti­on selbst (in Englisch).

Mit die­sem modu­la­ren Ansatz baut man sein eige­nes System, sei­ne mass­ge­schnei­der­te Platt­form, um Daten zu ver­wal­ten, abzu­le­gen und Auf­ga­ben zu erledigen.

Aus die­sem Grund eig­nen sich Noti­on für Pri­vat­an­wen­der, wie auch für Unternehmen.

Unter­neh­men legen den Fokus auf das Zen­tra­li­sie­ren von Abläu­fen und der Doku­men­ta­ti­on, mit­tels Anlei­tun­gen und Doku­men­ten. Dadurch lässt sich zu einem gros­sen Teil auch die bis­he­ri­ge Doku­men­ten­ab­la­ge auflösen.

Nur noch Doku­men­te, die extern geteilt wer­den müs­sen oder über Noti­on hin­aus­ge­hen­de Funk­tio­nen bie­ten, wer­den abgelegt.

Von Pro­jekt­auf­ga­ben, über Desi­gn­in­spi­ra­tio­nen für Kun­den, bis zu Rezep­ten und Fit­nesstrack­ing; Noti­on ist die Lösung, um Infor­ma­tio­nen an einem zen­tra­len Ort zu visualisieren.

Hast du Pro­ble­me alle dei­ne ver­schie­de­nen Noti­zen, Auf­ga­ben, Pro­jek­te, Doku­men­te und all­ge­mein gül­ti­gen Infor­ma­tio­nen zu verwalten?

Sind die­se Daten über ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen ver­streut? Weisst du des­halb nicht immer wo was ist? Ver­lierst du des­we­gen Zeit und nervt dich die Klickerei?

Noti­on kann dir hel­fen, dei­ne Infor­ma­tio­nen zu orga­ni­sie­ren und lässt dich, die Daten visu­ell so in dei­nem Dash­board dar­zu­stel­len, wie es dei­nen Bedürf­nis­sen entspricht.

Schau­en wir an, wie Noti­on dein pri­va­tes und pro­fes­sio­nel­les Umfeld moder­ni­sie­ren kann.

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Noti­ons Bausteine

Noti­on funk­tio­niert nach dem Prin­zip von Bau­stei­nen. Ein Bau­stein kann ein Text­ab­satz, ein Titel, ein hoch­ge­la­de­nes PDF, Bild, Video und vie­les mehr sein. So kann ein Bau­stein auch eine Check­box für To-dos sein oder eine Toggle-Überschrift, wor­un­ter wei­te­re Bau­stei­ne ein­ge­bet­tet kön­nen und die Sei­te über­sicht­lich geord­net werden.

Ein ganz spe­zi­el­ler Bau­stein ist der, um eine Daten­bank oder eine neue Ansicht einer bestehen­der Daten­bank einzubetten.

Wie funk­tio­niert Noti­on? Mit­tels Bausteinen

Was mich beson­ders an Noti­on begei­stert ist, dass ich jeden Bau­stein über mei­ne Tasta­tur set­zen kann. Begin­nend mit jeweils einem / gebe ich über die Tasta­tur ein, ob ich an die­ser Stel­le einen Titel, Bild, PDF, Text oder eine neue Sei­te ein­bau­en möchte.

Wer die Tasta­tur­kür­zel inne­hat, kann mit Noti­on sehr schnell arbeiten.

Was ist Notion Konkurrenz

Klein­fir­men kön­nen locker 3 bis 4 Appli­ka­tio­nen mit Noti­on ablö­sen. Das spart mas­siv Arbeits­zeit und kogni­ti­ve Lei­stung, sowie Fixkosten!

Noti­on lie­fert ein zen­tra­ler Ort für alle dei­ne kurz- und lang­fri­sti­gen Zie­le. Du kannst ein klei­nes Unter­neh­men mit Noti­on füh­ren oder eige­ne Sei­ten für alle dei­ne per­sön­li­chen und fami­liä­ren Bedürf­nis­se erstellen.

Nut­zungs­ar­ten – Noti­on nutzt man für …

Wir haben einen umfas­sen­den Arti­kel geschrie­ben, wie man Noti­on nut­zen kann. Schau dir die ver­schie­de­nen Funk­ti­ons­wei­sen im Arti­kel “Wie man Noti­on nut­zen kann“ an.

Indi­rek­te Folgenutzen

Durch die Zen­tra­li­sie­rung der fünf Nut­zungs­ar­ten ent­ste­hen die­se Folgenutzen:

  • Mehr Effi­zi­enz. Instruk­ti­on, Dele­ga­ti­on & Aus­füh­rung befin­den sich in einem Workspace, aber an getrenn­ten Orten. Durch schlaue Ver­lin­kung ver­weist man inner­halb einer Auf­ga­be auf die Anlei­tung. Denn das WIE einer Auf­ga­be ändert sich nicht so häu­fig, wie WANN etwas getan wird.
  • Mehr Zeit durch Reduk­ti­on der File-Sucherei. Weil alles an einem Ort ist, ist es auch wie­der auf­find­bar. Mit einem cle­ve­ren Workspace Set-up weiss jeder/jede Anwen­de­rin, wo etwas grund­sätz­lich zu sein hat.
  • Kon­zen­tra­ti­on auf einen Ort. Weni­ger Koor­di­na­ti­ons­auf­wand, der bis anhin über E‑Mail, Slack, o. Ä. erfolg­te. Die Kol­la­bo­ra­ti­on erfolgt inner­halb einer Sei­te (frü­her ein sepa­ra­tes Dokument)
  • Ver­ein­fa­chung exter­ne Kol­la­bo­ra­ti­on. Du lädst ein­fach eine exter­ne Per­son als Gast auf eine Sei­te oder Bereich ein, um eine tem­po­rä­re Zusam­men­ar­beit zu ermöglichen.

Frü­he­re Systeme

Man kom­bi­nier­te meh­re­re Syste­me, wel­che zweck­ge­bun­den pro­gram­miert waren, mit­ein­an­der. Durch das Pot­pour­ri von Anwen­dun­gen ist es schwer über­grei­fen­den Kon­text auf Anhieb herzustellen.

Oder man ent­wickel­te ein mass­ge­schnei­der­tes System und hat­te ent­spre­chend hohen Pro­gram­mie­rungs­auf­wand. Pass­te etwas nicht, muss­ten Anpas­sun­gen kosten­in­ten­siv nach­ge­bes­sert werden.

Man muss­te sich also zwi­schen Daten­su­che­rei und hohen Ent­wick­lungs­ko­sten entscheiden.

Was bei Noti­on neu ist, dass es einem die Bau­ele­men­te in die Hand gibt und man sich sein pas­sen­des Set­up bau­en kann.

Die­ser fle­xi­ble Ansatz lässt ein­fa­che wie auch kom­ple­xe Setup-Entwicklung zu – man ent­schei­det selbst, was es braucht.

Des­halb las­sen sich mit Noti­on rela­tiv schnell und zeit­freund­lich Set­ups bau­en. Und durch sein modu­la­res Baukasten-Prinzip lässt sich ein System spä­ter immer noch weiterentwickeln.

Noti­on Bei­spie­le von Anwendungsarten

Aus­ge­hend von den fünft Nut­zungs­ar­ten kön­nen wir dir wei­te­re Noti­on Bei­spie­le geben:

Geschäft­li­che Anwendungsarten

  • Pro­jekt­pla­ner, um alle Pro­jek­te und Auf­ga­ben im Blick zu behal­ten. Dar­auf auf­bau­end ein Dele­ga­ti­ons­sy­stem ent­wickeln, damit du To-do nicht mehr per E‑Mail an dei­ne Kol­le­gen sen­den musst
  • CRM für Kun­den­da­ten, Ver­trä­ge, getä­tig­te Bespre­chun­gen und Pro­jekt­do­ku­men­te festhalten
  • gestuf­ter Con­tent Pla­ner, der den gesam­ten Pro­duk­ti­ons­bo­gen umspannt. Von der Ideen­samm­lung, Rese­arch, Pro­duk­ti­on, Publi­ka­ti­on und bis zur Pro­mo­ti­on über alle mög­li­chen Kanä­le, alles beinhaltet
  • Wie­der­keh­ren­de Anläs­se im Event Pla­ner dank der Vorlagen-Funktion rasch neu erstel­len (das Rad muss hier nicht neu erfun­den werden)
  • Notiz­block um flüch­ti­ge Ideen einzufangen
  • Coa­ching Kun­den Zugriff auf gemein­sa­me Pro­jek­te geben

Pri­va­te Anwendungsarten

  • Rei­se­pla­nung. Samm­le Inspi­ra­tio­nen, Hotels und Aus­flugs­zie­le in sepa­ra­ten Listen und füge sie für die jewei­li­ge Rei­se zusammen
  • indi­vi­du­el­les Koch­buch auf­bau­en und aus­ge­wähl­te Rezep­te mit der besten Freun­din teilen
  • Sport- und Ent­span­nungs­rou­ti­ne abbil­den und Akti­vi­tä­ten fest­hal­ten. So sieht man monat­lich oder jähr­lich basiert, ob man am Ball ist oder den Zug doch lie­ber fah­ren lässt
  • dei­ne Ein­rich­tungs­ideen als Mood­board, damit du Pin­te­rest adieu sagen kannst
  • fir­men­in­ter­nes Wiki­pe­dia als Wissensdatenbank
  • Hand­buch zum Fest­hal­ten von wie­der­keh­ren­den Aufgaben
  • dein Tage­buch füh­ren, wo du auch mit­tels Emo­jis dei­ne Tages­form erfasst und so über einen Zeit­ho­ri­zont Trends ent­decken kannst
  • per­sön­li­cher Wasser-Trinkplan erstellen

Quint­essenz

  • Neu mit Noti­on ist, dass sei­ne Nut­zung kei­nem vor­ge­ge­be­nen Ver­wen­dungs­zweck folgt.
  • Was man damit bau­en kann, ist abhän­gig davon, was man bau­en will.
  • Noti­on ist ein Tool, wo dein Pri­vat­le­ben und das Geschäft­li­che an einem Ort Platz haben (und ohne, dass alle in dei­ne Wochenende-Pläne Ein­sicht haben)

Wie mit Noti­on starten?

Mit Noti­on beginnt man auf einer lee­ren Lein­wand. Du kannst ent­we­der ein­fach mal los­le­gen, eine der Standard-Vorlagen von Noti­on ver­wen­den, pra­xis­er­prob­te Syste­me erwer­ben oder uns für eine Bera­tung beiziehen.

Mit Notion-Standard-Vorlagen beginnen

Unten rechts, auf der Navi­ga­ti­ons­lei­ste, fin­dest du die Opti­on Tem­pla­tes. Es öff­net sich ein Fen­ster und erhältst eine Aus­wahl an Vor­la­gen von Noti­on selbst.

Die­se sind nach Unter­neh­mens­be­rei­chen und pri­va­te Anwen­dungs­zwecke geord­net. Es sind rela­tiv ein­fa­che Vor­la­ge die jeweils einen Pro­zess ver­ein­facht abbil­den, also kei­ne Syste­me wel­che meh­re­re oder bereichs­über­grei­fen­de Pro­zes­se abbilden.

Mit pra­xis­er­prob­ten System-Vorlagen beginnen

Hier­bei han­delt es sich um Vor­la­gen die von Noti­on Exper­ten ent­wickelt wur­den. Die­se Vor­la­gen sind eigent­lich Komplett-Systeme. Sie sind oft sehr spe­zi­fisch, bran­chen­fo­kus­siert oder pro­zess­spe­zi­fisch (z.B. Projektmanagement).

In unse­rem Digitalen-Vorlagen-Shop bie­ten wir u. a. sol­che Starter-Vorlagen an.

Mit einer Bera­tung beginnen

Wir erläu­tern bereits, wie bei uns eine Bera­tung abläuft. Der Vor­teil davon ist, dass man sich nicht durch X‑Vorlagen durch­käm­men muss oder viel Zeit ver­liert indem man meh­re­re Vor­la­gen zusammenstellt.

Wir haben ein Arse­nal an ver­schie­de­nen Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten und stel­len die­se dann bedarfs­ge­recht zusammen.

Inhou­se Notion-Expertise aufbauen

Die­ser Absatz ist rele­vant für Unter­neh­men, die Noti­on im Team nut­zen wollen.

Durch den hohen (mög­li­chen) Zen­tra­li­sie­rungs­grad von Noti­on braucht es jeman­den der die­sen Gar­ten pflegt.

Es ist zwar bei jedem Unter­neh­men sinn­voll einen Ope­ra­ti­ons­ma­na­ger zu haben, der/die unter­neh­mens­weit die Pro­zes­se kennt, die Syste­me unter­hält und Mit­ar­bei­ten­de nach den Best-Practises schult.

Das beginnt beim Ver­wal­ten der Zugriffs­rech­te, über Onboarding-Trainings bis hin zur Auf­recht­erhal­tung einer hohen Datenqualität.

Aber mit Noti­on ist dies wegen sei­ner Offen­heit und Zen­tra­li­sie­rungs­mög­lich­keit umso wich­ti­ger. Ab einer Unter­neh­mens­grös­se von 15 Per­so­nen ist dies sogar stra­te­gisch von hoher Wich­tig­keit, dass das Unter­neh­mens­wis­sen und die Arbeit damit aktu­ell bleibt.

Mit unse­rem Notion-Master Kurs, die Workspace-Werkstatt, ver­hel­fen wir Per­so­nen in sol­chen Ope­ra­ti­ons­rol­len zu die­sem Notion-spezifischen Wis­sen, damit sie dies mit dem unter­neh­mens­spe­zi­fi­schen Pro­zes­sen zusam­men­brin­gen können.

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Was Noti­on nicht ist

  • ein Tool, das auf einen bestimm­ten Ver­wen­dungs­zweck beschränkt ist
  • es schreibt Dir die Verwendungs- und die Nut­zungs­wei­se nicht vor
  • in einer Stun­de gelernt. Sein Prin­zip ist leicht zu ver­ste­hen, aber sich Noti­on nutz­bar zu machen braucht eine län­ge­re Lern­kur­ve. Das ist nur teil­wei­se dem Tool geschul­det, son­dern auch dem Unwis­sen des Anwen­ders der sei­ne Pro­zes­se noch nicht auf einer Meta-Ebene ver­steht. Es gib zum Glück eine Abkür­zung.
Ollivander

Kein Zau­ber­stab

Noti­on ist nicht der Zau­ber­stab, den man sich in Olli­van­ders Wand Shop erwirbt und dann gleich zu Albus Dum­ble­do­re wird.

Kein Tool nimmt die Aus­ein­an­der­set­zung mit den fir­men­ei­ge­nen Pro­zes­sen ab. Man­geln­de Pro­duk­ti­vi­tät und tie­fe Trans­pa­renz sind zutiefst mensch­li­che Pro­ble­me. Um die­se zu ver­bes­sern müs­sen die­se blin­den Flecken zuerst rea­li­siert werden.

Genau die­se blin­den Flecken decken wir in unse­rer Noti­on Bera­tung auf. Erfah­rungs­ge­mäss sind es genau die­se Fak­to­ren die zu einem anwen­dungs­freund­li­chen Set­up und opti­mier­ten Pro­zes­sen führen.

Kein All­heil­mit­tel

Auch wenn Noti­on vie­les abdecken und lösen kann, es ist nicht die Wunderpille.

Wenn du über­legst Noti­on in dei­nem Unter­neh­men ein­zu­füh­ren, dann gehe in die­ser Rei­hen­fol­ge vor: Men­schen, Pro­zes­se, Werkzeuge.

Tech­nisch kann Noti­on vie­les, aber ist nicht für jeden Anwen­dungs­fall die rich­ti­ge Ant­wort. Hier die fünf wich­tig­sten Grün­de, wes­halb Noti­on ggf. nicht pas­send ist.

So wer­den auch trotz der Noti­on API E‑Mail-Versände aus Noti­on nicht so schnell mög­lich sein oder gar die Inbox ablösbar.

Im Beson­de­ren haben hoch­spe­zi­fi­sche Anwen­dun­gen nach wie vor ihre Berech­ti­gung (und sol­len sie auch behal­ten). Eine Buch­hal­tung wird nach wie vor mit einer spe­zi­fi­schen Buch­hal­tungs­soft­ware geführt und Bil­der wei­ter­hin mit Pho­to­shop aufgehübscht.

Löse die­se Anwen­dun­gen mit Noti­on ab

Noti­on ver­eint meh­re­re Anwen­dun­gen. So kann man fol­gen­de Appli­ka­tio­nen damit ablö­sen und unter Berück­sich­ti­gung dei­ner Anforderungen:

  1. Task-Manager: wie ToDoist, Wun­der­list, OneNote
  2. Notizbuch-Verwaltungen, wie Evernote
  3. Kan­ban Ansich­ten, wie mit Trello
  4. CRM Daten­ban­ken, wie Insight­ly, eine Excel­li­ste, Out­look Kon­tak­te oder ver­gleich­bar mit SalesForce
  5. Text­ver­ar­bei­tung für Kon­zept­erstel­lung, wie Goog­le Docs, Word oder OpenOffice

Noti­ons Fle­xi­bi­li­tät – was das für dich bedeutet

An Noti­on ist neu, dass es kei­ne spe­zi­fi­sche Anwen­dung ist – sie gibt die Nut­zungs­wei­se nicht vor. Bis anhin kann­ten wir nur spe­zi­fi­sche Apps, die für etwas Bestimm­tes genutzt wur­den. Dadurch ent­stan­den Datensilos:

  • Auf­ga­ben
  • Pro­jek­te
  • Doku­men­ten­ab­la­ge
  • Kun­den­da­ten

Einen wich­ti­gen Vor­teil haben spe­zi­fi­sche Anwen­dun­gen, gegen­über off­nen, sie füh­ren den Anwen­der viel stär­ker durch das System. Durch die­se “Scheu­klap­pen” sind sich Anwen­de­rIn­nen gewohnt, dass sie die Ver­ant­wor­tung zu einem gewis­sen Grad ans Tool dele­gie­ren konnten.

Die Nach­tei­le davon sind, dass ande­re Anwen­der sich dafür dar­über ner­ven, dass ihnen kein Spiel­raum zur Ver­fü­gung steht und Infor­ma­tio­nen über meh­re­re Quel­len hän­disch zusam­men­ge­tra­gen wer­den müssen.

Noti­on hat kei­ne Scheu­klap­pen und über­lässt es dir, wie und wofür es genutzt wird.

Lies hier über die Vor- und Nach­tei­le von Noti­on weiter.

Vor­tei­le von spe­zi­fi­schen Anwendungen

  • durch die Ein­schrän­kung ist die Anwen­dung rela­tiv schnell erlernt
  • sehr spe­zi­fi­sche Anwen­dun­gen sind super für gros­se Volu­men (z.B. Lead Manage­ment von Versicherungen)
  • gün­stig – wenn es sich rech­net. Als Bei­spiel, Unter­neh­men die ein stan­dar­di­sier­tes Pro­dukt mit guter/hoher Mar­ge haben, kön­nen ihren Ver­kauf in einem gros­sen Volu­men betrei­ben. Es rech­net sich für ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men sei­ne Kun­den­ge­win­nung über eine teu­re Lead-Management Soft­ware zu betreiben.

Nach­tei­le von spe­zi­fi­schen Anwendungen

  • teu­er (aus­ser man wickelt ein gros­ses Volu­men ab, sie­he Bei­spiel vor­he­ri­ges Kapitel)
  • One-Size-Fits all – ob man will oder nicht
  • sind in sich geschlos­sen und kaum anpassbar
  • wenn sich die spe­zi­fi­sche Anwen­dung auf die eige­nen Bedürf­nis­se anpas­sen lässt, dann nur mit sehr hohen Entwicklungskosten
  • ver­streu­te Daten oder hohe Synchronisationskosten
  • hohe Kognitiv-Steuer. Durch das x‑fache hin und her sprin­gen ver­lie­ren die Anwen­der schnell den Faden oder wer­den abgelenkt
  • Scheuklappen-Bildung bei den Anwen­dern. Sie sind nicht gefor­dert sich über die eige­nen Pro­zes­se auf einer Meta-Eben Gedan­ken zu machen, weil das das System über­nimmt. Die­ses graue Wis­sen bekommt für das Unter­neh­men zum Nach­teil und der Inno­va­ti­ons­kraft wird künst­lich tief gehalten.

Kon­klu­si­on spe­zi­fi­sche ver­sus unspe­zi­fi­sche Anwendung

Hier füllt die Noti­on App eine Lücke. Es kann vie­le Funk­ti­ons­wei­sen, wie spe­zi­fi­sche Anwen­dun­gen, abbil­den, hält alle Inhal­te an einem Ort und ver­langt vom Anwen­der etwas mehr Hirnschmalz.

Stell dir eine zen­tra­le Biblio­thek oder ein eige­nes Ver­wal­tungs­zen­trum für dein Unter­neh­men vor, wo die Dokumenten-Jagd ein Ende genom­men hat.

Gröss­te Stär­ke & Schwä­che von Notion

Sei­ne Stär­ke ist auch sei­ne gröss­te Schwä­che; die hohe Fle­xi­bi­li­tät und das Star­ten mit einer lee­ren Lein­wand, for­dert zu Beginn mehr Auf­wand vom Anwender.

Noti­on ist wie ein in Ein­zel­tei­le zer­leg­ter Zauberwürfel.

Wenn man weiss, was man benö­tigt und wie das Tool funk­tio­niert, fügt man sich der Zau­ber­wür­fel “fast” wie von selbst zusammen.

Damit die­ses Puz­zle zu einem pas­sen­den Gesamt­bild zusam­men­kommt, benö­tigt es Design Thinking.

Die­ses beant­wor­tet, wie Infor­ma­tio­nen durch dein Busi­ness flies­sen (sol­len), wann man wel­che Inhal­te sehen muss und wel­che Anwen­der­grup­pen wel­che Inhal­te wie hüb­sche Bento-Boxen prä­sen­tiert bekom­men sollen.

Noti­on benö­tigt einen Archi­tek­ten oder ein Architekten-Mind-Set, weil es einen Bau­plan braucht, nach­dem du dein Business-Haus baust (auch wenn der Start mit Noti­on sehr ein­fach ist – braucht ein paar stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen für ein nach­hal­ti­ges Setup).

Aber … bis anhin war die­ses Mind­set nicht gefragt. Die Mehr­heit kennt sich mehr­heit­lich mit spe­zi­fi­schen Anwen­dun­gen aus, die uns die­se Arbeit abge­nom­men hatten.

Zum Preis, dass unse­re Inhal­te in Applikations-Silos leb­ten. Du soll­test dich berech­tig­ter­wei­se fra­gen, wie dei­ne Aus­gangs­la­ge aussieht.

Hast du eine Umge­bung der die­sen offe­nen und fle­xi­blen Ansatz mit­tra­gen kann? Die­se Fra­ge kannst du ger­ne mit mei­ner Unter­stüt­zung klären.

Vor- und Nach­tei­le von Notion

Die­se erläu­te­re ich aus­führ­lich im Arti­kel Pro & Con­tra Noti­on. Tech­ni­sche Vor- und Nach­tei­le sind folgende:

Die Pros

  • Zen­tra­ler Datenansatz
  • Datenbank-Funktionalität
  • hohe Anpass­bar­keit
  • ein­fa­che Kol­la­bo­ra­ti­on, auch mit exter­nen (tem­po­rä­ren) Mitwirkenden
  • Zugriff von über­all, da cloud-basiert
  • unbe­grenz­te Spei­cher­ka­pa­zi­tät für hoch­ge­la­de­ne Dokumente
  • Lizenz pro User, nicht pro Gerät, und läuft daher auf allen Geräten
  • Noti­on API. Und die Über­nah­me der Fir­ma Automate.io wird Noti­on noch nie dage­we­se­ne Auto­ma­tio­nen und Erwei­te­run­gen anbie­ten können
  • hoher Update-Intervall. Neue Funk­tio­nen im monat­li­chen bis zwei­mo­nat­li­chen Zyklus

Con­tra

  • kein off­line Modus
  • kei­ne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie es E‑Mail, Goog­le Docs & Co auch nicht sind.
  • User-Management. Kei­ne fei­ne Abstim­mung von Zugriffs­mög­lich­kei­ten pro Daten­satz (bis jetzt nur pro Datenbank)
  • Noti­on For­meln sind kom­plex und fol­gen ihrer eige­nen Logik. Man kann nicht die gewoh­nen Formel-Baukonzepte von ande­ren Anwen­dun­gen 1:1 über­neh­men (z.B. Excel)
  • wie­der­keh­ren­de Auf­ga­ben ein­fa­cher fest­le­gen (dafür gibt’s einen Workaround)
  • noch nicht in Deutsch verfügbar

Eig­net sich die Noti­on Soft­ware für dich?

Für wenn sich Noti­on eignet

  • Per­so­nen, Solo­pre­neurs und Klein­fir­men, bei denen die Syste­me nicht rich­tig lau­fen. Die mehr Trans­pa­renz und Effi­zi­enz schaf­fen wollen.
  • Per­so­nen, die bis anhin in der Fül­le ihrer Ideen, Auf­ga­ben und Ver­pflich­tun­gen unter­ge­gan­gen sind und den Über­blick dar­über ver­lo­ren haben.
  • Per­so­nen die ger­ne “ent­wer­fen”, wie im Arti­kel Das beste Tool für dei­ne Pro­duk­ti­vi­tät beschrieben.
  • Du Infor­ma­tio­nen zeit­ge­recht und kon­text­ba­siert ange­zeigt haben willst – egal wie vie­le To Do’s du hast, nur die, die für dich zu einem bestimm­ten Zeit­punkt oder The­ma rele­vant sind, sol­len ange­zeigt werden

Für wen sich Noti­on nicht eignet

Im Arti­kel die Wahr­heit wes­halb ich Noti­on nut­ze, erläu­te­re ich für wen Noti­on nix ist.

  • Wenn du bereits ein System hast, das dich opti­mal unter­stützt (never chan­ge a win­ning team)
  • Du bist der Typ Biblio­the­kar oder Gärt­ne­rin oder magst grund­sätz­lich kei­ne Veränderung.
  • Oder du bist in dei­nem Busi­ness auf vie­le Auto­ma­ti­sie­run­gen ange­wie­sen – da ist Noti­on (noch) nicht so weit.
  • Du kommst mit eng­li­schen Appli­ka­tio­nen nicht in die Gän­ge. Zum Zeit­punkt die­ser Zei­le (August 2022) gibt es Noti­on auf Eng­lisch, Korea­nisch und Fran­zö­sisch. Ande­re Spra­chen wer­den kom­men, wenn Deutsch rea­dy ist, lass ich dich das sofort wis­sen >News­let­ter abon­nie­ren.
  • Du arbei­test in einem Gross­un­ter­neh­men oder hast bereits eine IT-Infrastruktur, die du nicht beein­flus­sen kannst. Du kannst zwar trotz­dem Noti­on im Brow­ser für dei­ne täg­li­che Arbeit nut­zen, aber mei­stens kau­fen Gross­un­ter­neh­men Lösun­gen fix­fer­tig ein (=Micro­soft)
  • Du arbei­test mit heik­len Daten. Noti­on hat kei­ne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wie ande­re Cloud-Applikationen auch.
  • Du brauchst dei­ne Daten haupt­säch­lich off­line. Noti­on spei­chert kei­ne Daten auf dei­nem Com­pu­ter, wenn dann sind eini­ge Daten im Zwi­schen­spei­cher dei­nes Geräts gespei­chert. Alle Daten sind in der Cloud.
  • du bist lie­ber vor­sich­tig, als dass du die The­ma­tik des Daten­schut­zes näher betrach­ten willst und zu einer pas­sen­den Ent­schei­dung kommst

Was kostet Noti­on – die Abopläne

Noti­on bie­tet 4 Lizenz­stu­fen, um Pri­vat­per­so­nen, Klein­un­ter­neh­men und gros­se Fir­men gleich­zei­tig zu bedienen.

Noti­ons Abo-Pläne

Lies im Arti­kel Was kostet Noti­on wei­ter, wie sich die Abo-Pläne gestal­ten und wel­che Fea­tures mit dem jewei­lin­gen Plan kommen.

Was kostet Notion?

Wie mit Noti­on starten

Noti­on nut­ze ich nun seit einem guten Weil­chen und bin noch genau so begei­stert, wie zu Beginn! Zu Beginn star­te­te ich mit ein­fa­chen Anwen­dun­gen. So über­trug ich zuerst mei­ne Wis­sens­da­ten­bank, ver­streut über ver­schie­de­ne Orte, zen­tral auf das Noti­on Tool.

Begin­ne mit etwas Bestehen­dem oder star­te mit einem ein­fa­chen Pro­jekt, wie z. B. einer Ein­kaufs­li­ste, Rezept­da­ten­bank oder einem Wiki. Letz­te­res ist ein super Star­ter­pro­jekt, um dei­ne bestehen­den Wis­sens­quel­len zu zentralisieren.

Anspruchs­vol­ler, weil du bereits mit Daten­ban­ken arbei­test, sind die Erstel­lung eines Gewohn­heits­trackers.

Vor­la­gen

Damit man das Kon­zept von Noti­on begreift, ist es am besten, wenn man ein­fach mal mit einer Vor­la­ge beginnt. Noti­on bie­tet eige­ne Vor­la­gen an und hat einen Vorlagen-Katalog in der Anwen­dung sowie Vor­la­gen von ande­ren Noti­on Nut­zern. Oder schau dir die Vor­la­gen im Digi­ta­len Pro­duk­te Shop an.

Zusam­men­fas­sung – so legst du mit der Noti­on App los

Ich hof­fe, dass ich dir mit die­sem Post aus­führ­lich auf­zei­gen konn­te was Noti­on ist. Wenn du nun von Neu­gier gepackt bist, hier mei­ne Tipps wie du mit Noti­on los­le­gen kannst.

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